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Dienstleistung ist mein Leben und gerne übernehme ich interessante Aufgaben, also scheut Euch nicht mich zu kontakten....
 
Wer altes Vinyl sammelt... ich habe ca. 600 Schallplatten aus allen Bereichen zu verkaufen, gerne Liste anfordern...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Berufspraxis

2016-ab Mai auch noch kultureller Begleiter für ältere Menschen

2016-ab Ende April Ideenbotschafter des Museum Angewandte Kunst Frankfurt

2015-heute Dienstleister und Redakteur, Blogger Ästhetik

2008-2014 Marketing & Sales DGAP Frankfurt am Main

1993-2008 Freiberuflicher Berater der TUI im Bereich

Personalakquise und Schulungen neuer

Mitarbeiter und Führungskräfte im Entertainment und Sound & Light. Schulungen aller Mitarbeiter in der Moderation und Zeitmanagement.

Geschäftsführer der GbR Musikanimation.de in HH

2006 Auszeichnung bester Musikredakteur aller Zeiten

von der TUI (Robinson Club)

1993-2007 Schulungen durch die TUI im Bereich Marketing

und Personalführung

1985-1993 Abteilungsleiter Sound & Light, Robinson GmbH

Zentrale in Frankfurt

1983-1985 Sound & Light, Robinson Clubs in Italien,

Österreich und der Türkei

1980-1981 Tontechniker, Tonstudio Pfanz, Hamburg

1976-1980 Buchhaltung, Fertigungseinleitung und A&R

RCA Schallplatten GmbH in Hamburg

1969-1975 Exportkaufmann Steinway & Sons, Hamburg

Ausbildung

1974-1975 Diplom Handelsenglisch, Inlingua, Hamburg

1964-1967 Lehre zum Musikalienhändler Musikhaus Becker

Flensburg, Abschluss: Kaufmannsgehilfenbrief

Wehrdienst

1967-1970 Aufklärungsgeschwader 52, Leck

1967-1969 Grundwehrdienst 18 Monate

Ausbildung zum Fluglotsen

Schule

1957-1963 Realschule Süderbrarup

Abschluss Mittlere Reife

1953-1957 Volksschule Süderbrarup

Sprachkenntnisse

Englisch fließend, rudimentäre Kenntnisse in Franz., Ital., Span.,

Holl. und Türkisch.

Private Interessen

Menschen, Musik, Theater, Literatur, Malerei,

Frankfurt am Main

 

 Musikredakteur im Tourismus und der Medienlandschaft (Eine aussterbende Spezies?)

Musikredaktion - braucht man denn heute noch so etwas?

In Zeiten von PC, MP3 usw. glauben viele, dass eine permanente Berieselung mit Musik den Gast oder Zuhörer schon zufrieden stellt.
Wie sich herausstellt, ein großer Irrtum!
Im Rundfunk ist die Verweildauer bei gerade einmal 20 Minuten angelangt, und wenn ein Titel kommt, der dem Zuhörer nicht gefällt, schon wird um- oder ausgeschaltet.
Diese Möglichkeit hat der Hotelgast nicht, also wird er "innerlich" abschalten oder im Hinterkopf behalten, dass ihm die Musik nicht gefallen hat.

Was macht denn eigentlich ein Musikredakteur?

Er oder sie sollten in der Lage sein für die jeweilige Situation, Tageszeit, Anlass usw. die passende Musik auszusuchen.
Das setzt ein umfassendes Wissen über alle Genres der Musik voraus und ebenfalls ein umfangreiches Archiv.
Durch das Internet hat man heute ganz andere Möglichkeiten auf Archive zurück zu greifen, aber auch das muss offiziell sein und hat seinen Preis. So kostet z.B. bei i-Tunes ein Titel € 0,99 wenn er kopiergeschützt ist.
Der Musikredakteur ist in großen Maßen für die gediegene Atmosphäre eines Hauses und für die hohe Wiedererkennung eines Senders verantwortlich.

Was unterscheidet den Rundfunk von einem Hotel?

Der Rundfunk leistet sich kaum noch Musikredakteure, denn die sogenannten Playlisten umfassen heute gerade noch 300 Titel und die werden ewig wiederholt. Dazwischen wenige Wortbeiträge, Nachrichten, Verkehrsnachrichten und nicht zu vergessen - Werbung!
Tim Renner, früherer Chef von Universal-Music und heutiger Betreiber des Senders Motor TV, hat ein Buch geschrieben mit dem vielsagenden Titel:
"Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm"
Darin beschreibt er, wie die Musikindustrie an ihrer Fantasielosigkeit eingeht und er ist überzeugt davon, das dem Rundfunk ein ähnliches Schicksal blüht, wenn man nicht aufhört auf die "Logik der Quantität" zu vertrauen. "Die Kunst keinen zu stören".
Wie lange werden sich Hörer und Hotelgäste noch von einem Musikteppich einlullen lassen, der möglichst wenig Neues, dafür aber permanent unaufdringliche Fahrstuhlmusik anbietet.
Qualität - nicht Quantität muss die Devise lauten.
Um dies zu verhindern hilft nur eines: Ein/e gute/r Musikredakteur/in
Musik darf nicht zum Hintergrundgedudel verkommen, dann lieber Stille.


Format

Die Rundfunksender unterscheiden sich heutzutage kaum noch voneinander (bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen). Das nennt man Formatradio und bei einer Reise durch Deutschland wird man dieses merken. Das Autoradio sucht sich immer automatisch den stärksten Sender aus, aber es fällt einem nicht auf, da fast überall die gleichen 300 Titel gespielt werden.
Hotels allerdings unterscheiden sich grundsätzlich durch ihr Angebot, Ambiente, Küche, Wellness usw., und das sollte sich auch in der Musik ausdrücken und wiederspiegeln.
Wenn Wellness das Zugpferd des Hotels sein soll, wird man kaum den ganzen Tag deutsche Schlager erwarten.
Allein auf der Seite von Wikipedia werden über 150 Genres der Musik aufgezählt, ohne auf die Klassik einzugehen.
Das setzt umfangreiches Wissen voraus und kostet auch ein bisschen Geld. Das sind viele nicht bereit auszugeben. Sparen an der falschen Stelle.
Das erinnert mich immer an die Bemerkung des Spitzenkochs AlfonsSchubeck: "Ein Autofahrer hat kein Problem € 25,-- für sein Motoröl auszugeben, aber in der Küche muss ein Olivenöl für € 2,50 reichen:"

Fazit

Der Bedeutungsverlust des Mediums Radio, früher hat es einmal die Musiksozialisation ganzer Generationen geprägt, muss erkannt werden und der Tourismus sollte sich der Liebe zur Musik bewusst werden und die Ohren seiner Gäste mit Wohlklang füllen.
Musikredaktion muss wieder einen Stellenwert bekommen, denn nur Qualität wird sich auf Dauer durchsetzen.